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010steckling.jpg 4.6KWEIDEN sind bescheiden!
Aber: sie brauchen als Pionierpflanzen volle Sonne und anfangs viel Wasser.

WEIDENruten sind Zauberstäbe
Der Besenstiel von Goethes Zauberlehrling muß ein Weidenstab gewesen sein. Steckt man einen Weidenstab an einem sonnigen Platz in die Erde und hält ihn feucht, dann treiben aus den oberirdischen Knospen Zweige aus. Aus den unterirdischen Teilen treiben Wurzeln. Aus frischen Weidenruten kann man so ganze Bauwerke schaffen (s.Fotogalerie).

WEIDEN sind Frühaufsteher
Beste Bau- bzw. Setzzeit ist das zeitige Frühjahr, also Februar/März. Es geht zur Not zwar auch noch zu anderen Zeiten, aber es ist faszinierend, mit Beginn der wärmeren Witterung die Verwandlung vom "Baugerippe" zum grünen Pelz zu beobachten.
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WEIDEN habens eilig
Bis ein neu gepflanzter Baum einen brauchbaren Schatten wirft dauert es Jahre. Bis ein Weideniglu oder Tunnel einen grünen Pelz hat dauert es nur Wochen (s. Fotogalerie). Sie sind daher ideal für neue Kindergärten, Schulen, Spielplätze, Neubausiedlungen u.s.w.

WEIDEN fördern das soziale Zusammenleben
Bei der gemeinsamen Bauaktion auf dem Kinderspielplatz lernt man sich zwangloser kennen als bei Festen zum Kennenlernen.
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WEIDEN sind vielfältig
Beim handwerklichen Verflechten gilt aber: Was Du auch tust, tue es regelmäßig!

WEIDEN sind aber nicht gleich WEIDEN
Es gibt sehr viele Arten. Nicht alle eignen sich gleich gut zum lebendigen Bauwerk. Wir verwenden die bewährte Korbweide (salix viminalis).

WEIDEN sind keine Thujen.
Mit Weidenzäunen erreicht man keinen dichten Sichtschutz wie mit typischen Heckenpflanzen, aber sie schaffen Raum und Atmosphäre.

WEIDEN haben Hunger
aber erst nach Jahren wenn die Wurzeln einen mageren Boden ausgezehrt haben und nicht mehr so fett und grün austreiben wie am Anfang kann eine Düngung nötig sein.

WEIDEN brauchen den Frisör!
Damit Ihre Weidenbauwerke nicht nach oben davonwachsen und unten kahl werden, sollten sie jedes Jahr im Herbst oder Frühjahr radikal auf die ursprüngliche Form zurückgeschnitten werden. Sie treiben dann wieder an vielen Stellen frisch aus.

WEIDEN sind nicht unsterblich
Sie sind zwar zäh und vertragen radikale Rückschnitte, aber eines vertragen sie nicht: Verschattung! Wer sie wieder loswerden will, muß sie nur abschneiden und abdecken oder ein paar mal mit dem Rasenmäher drübergehen.


erstellt am 27.09.2002
von
Josef Morber